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Reviews 2105

Powered by pummeling drums and a bulldog bass-growl that recalls both Jean-Jaques Burnel and David Wm. Sims, Ultralyd´s "Inertiadrome" is one juicy serving of intrumental math-punk meat. While the rhythm section of Morten J. Olsen and Kjetil Brandsdal anchor the sound and propel it forward, Anders Hana and Kjetil Møster add slash´n´hack guitar, saxophone and synths to fashion a hard-edged, gymnastic kind of death disco rumble. Starting off black-clad and subterranean eerie, "Lathuma" quickly builds up a powerful head of post-punk steam with an edgy mix of knotted funk and flickering gothic splinters that sounds not unlike early Killing Joke, Bauhaus or Public Image Limited. Employing a bit of proto-industrial ruckus on "Street Sex" and "Contaminated Man", the chopped up and sax-assaulted snarls of "Geodesic Portico" and "Cessathlon" also tap into the concrete tribalism of 23 Skidoo, London avant-jazzers God and the taut angled convulsions of no wave - all of this making "Inertiadrome" seriously hard to beat.
Rock-a-Rolla (UK)

Man, is Rune Grammofon on a hot streak. While I’m still raving about Motorpsycho to nearly every customer who walks in the door, along comes another great Norwegian freakout album, this one from Ultralyd. This quartet was formed in 2004, consisting of Kjetil Møster (reeds), Anders Hana (guitars), Kjetil Brandsdal (bass) and Morten J. Olsen (drums), and they are one tight unit, delivering an exhilarating album that straddles prog, metal and free jazz. What makes the all-instrumental Inertiadrome unique is that it is practically free of solos; the music is driven by its thunderous rhythm section, and the interplay between Brandsdal and Olsen is something to behold. Ultralyd’s members cut their teeth in Norway’s stellar jazz scene, and they apply the rigors and discipline of jazz to the brutal, fiery sonics of metal, combining their nation’s estimable traditions to produce a fresh and exciting record.
Soundfix (US)

Any group containing two thirds of Noxagt and the whole of MoHa! should get pulses racing everywhere, not just Norway. Guitarist Anders Hana (who plays in both groups) is a supremely gifted sculptor of noise; bass marauder Kjetil Brandsdal is one of those girders-for-strings types but plays with unbounded imagination; Morten Olsen´s perpetual-motion drums ensure the music´s trajectory is ever upwards; and saxophonist Kjetil Møster spits out lines with a weirdly metallic, percussive attack. More brittle sonically than the players´ other groups, with Hana in particular adopting a lighter and spacier tone that provides some welcome melodic colour, it is still heavy, intense improvised rock of rare and addictive invention.
The Wire (UK)

Make no mistake, jazz instrumentation (sax, vibraphone) is still present, but takes a back seat to the heavy duty, and ultimately hypnotic, repetitive rhythmic assault laid down by the bass and drums, over which the synth, electric guitar, sax, and vibes provide additionally apocalyptic coloration, but never truly sidetrack or slow down the chaotic yet cyclic rumble and tumble of these six lurching, long tracks. If it's jazz, it's droog-stomped jazz, muscled up with crunching low-slung bass, and martial, punishing drum beats... imagine maybe if 16-17 and Supersilent teamed up to do something that sounded like Circle... but scary. There's skree and squall, for sure, but it's all focused on the rhythmic imperative, and damn if this isn't as utterly enthralling as it is urgent and ugly. Except that it's not really ugly, just distorted and oppressive.
Aquarius (US)

Ultralyd ist ein Legat des großen Frode Gjerstad. Mit Inertiadrome (RCD 2105) zeigt das Quartett mit lseit längerem schon Kjetil Møster als Saxophonspitze neben der Gitarre von Anders Hana und Morten J. Olsen und Kjetil D. Brandsdal als Drum- & Bass-Antrieb nach den neutönerischer Conditions for a Piece of Music (2007) wieder den ‚Contaminated Man‘ auf der Suche nach Triebabfuhr, nach ‚Street Sex‘. Drang, Vorwärtdrang, Motorik als Sex. Die Rhythmsection kurbelt und pusht, kolbenmotorisch, rotierend, pumpend. Das Saxophon und Hanas Gitarren- und Synthesizernoise tasten dazu Leuchkegel ins Dunkel, schneiden mit Stichflammen in den Status quo. Jeder Track ist ein Ringen mit der Trägheit der Masse, eine Kette von Explosionen, ein Anrennen und Hämmern gegen unsichtbare Wände. Ein Furor aus Raserei und Geheul, von Olsen mit aller Macht befeuert. ‚Geodesic Portico‘ dreht sich auf der Stelle als ein saxophonberöhrter Drehwurm von Trolltanz, mit hartnäckigem Splatterbassloop. ‚Cessathlon‘ rennt, unermüdlich wie Iron Men, gegen den Stillstand selbst. Niemals aufhören, niemals aufgeben, Olson lässt sich nicht abstellen. Das ist wieder der Weg von Chromosome Gun (2005). Kaum zu glauben, nach den gedankenschweren und zeitvergessenen Conditions...
Bad Alchemy (DE)

Die norwegische „Rock in Opposition“-Szene überzeugt und beeindruckt jetzt schon seit längerem mit Originalität, Radikalität und Offenherzigkeit. Deren ProtagonistInnen überschreiten lustvoll Grenzen, vernetzen unterschiedlichste Klangästhetiken und liefern ihren Beitrag, dass Rock ein Abenteuer bleibt. Beispiele sind nicht nur Supersilent, Elephant9 oder Jono El Grande (siehe weiter unten), sondern auch das eruptiv sich gerierende Kollektiv Ultralyd. Die Jungs breiten einen massiven, brachial gespielten Gruppensound, in dem solistische Alleingänge außen vor bleiben, vor sich aus. Das Epizentrum bilden martialische rhythmische Klangblöcke, getragen von den Toms und E-Bass – während subtil gespielte Cymbeln flirrende Schlieren ziehen. Jene Klangblöcke explodieren einerseits in simplen, monotonen Abfolgen, andererseits in differenziert dargebotenen vertrackten Polyrhythmen. Die Einheiten folgen einer festgelegten Sequenz und preschen  mit enormer Impulsivität dahin. Das Klangvokabular von Saxofon und Gitarre, welches großteils über diverseste Effektgeräte gejagt wird, verdichtet sich darum herum zu dissonanten, teils geräuschdominierten Klangcollagen. Diese setzen sich aus kleinen Motiven zusammen, die repetitiv mit minimalistischen Verschiebungen ausgebreitet werden. Eine temporeiche Musik von erheblicher Sogkraft und mit ruppiger Ader. Man könnte es Minimal-Hardcore-Techno-Trash nennen. Die Fetzen fliegen ordentlich im „Inertiadrome“-Gebräu.
Freistil (AT)

Man muss schon lange nicht mehr fragen, warum solche Überraschungen stets aus Skandinavien kommen. Längst weiß man, dass nicht nur Schönklang aus dem Hohen Norden zu erwarten ist, sondern auch immer wieder anderer frischer Wind. Dafür ist das junge Quartett Ultralyd ein gar nicht leises Beispiel. Saxofon und Gitarre hört man vor einem durchgehenden Gewitter aus Bass und Schlagzeug. Alles zusammen ergibt einen dichten Sound, mit dem keine Gefangenen gemacht werden, eine kompakte Druckwelle, einen solofreien, geschlossenen Gruppen-Furor, bei dem die Beine zucken, wenn man ihn laut und lauter hört. Brachialer Futurismus ist das, der Elemente aus elektronischer und zeitgenössischer Musik zusammenschweißt mit Doom Metal und insistierenden Rhythmen.
Leipziger Volkszeitung (DE)

Schon der Name der Band (Ultraschall) lässt Heavy Metal Sounds erwarten. In der Tat sind das raue Klangbild, die Betonung des Rhythmus und die oftmals dröhnenden, futuristisch-elektronischen Klänge das Markenzeichen der Band. Die Klangteppiche sind von Olsens Drum- und Brandsdals Bassrhythmen geprägt und damit eine ideale Projektionsfläche für Møsters Saxophon und Hanas E-Gitarre, die dem Sound immer neue Farben verleihen. Wohlgemerkt, die wahre Pracht dieser Soundorgien erschließen sich erst durch entsprechend hoch geregelte Potentiometer. Die völlige Gleichberechtigung aller Instrumente, das Nebeneinander von Einfachheit und Komplexität in der Struktur der Musik, die oftmals unerwarteten Brüche und das Ausloten von Lautstärke als Gestaltungsmittel zeichnen Ultralyd als zeitgenössische Band aus. Besonders begeistert das Stück „Cesslathon“, eine in galoppierendem Tempo daherkommende, von allen vier Musikern getragenem Rhythmusorgie, die deutlich macht, wie vital und verspielt die Gruppe ist.
Kreiszeitung Syke (DE)

Brachialrock von Jazzmusikern bekommt man auf „Inertiadrome“ von Ultralyd um die Ohren gehauen. Die vier Norweger wühlen sich mit Saxophon, Gitarre, verzerrtem Bass, Synthesizer und Schlagzeug durch stark rhythmuslastige Instrumentaltracks. Ein cooler Rausch.
Trailer (DE)

På sin nyeste utgivelse har Ultralyd utvidet sitt eget soniske univers å arbeide i – med Kjetil Møster (saksofon) og Anders Hana (gitar, synth) sitt lydlandskap som kan assosieres med en dyp gruvesjakt infi ltrert av utenomjordiske skogshogstmaskiner. Spe på en beinhardt raspende, dyp elbass fra Kjetil Brandsdal og hypnotiske trommegroover fra Morten Olsen, så har du suggererende samtids-doom-house som like lett vrikker på danseføtter som de får krautrockere til å vugge anerkjennende på hodene sine. Musikken er en frekk blanding av mange uttrykk, noe som kompletteres av en symbiose av porno og naturbilder på coveret. Saksofonen er hovedsakelig forvrengt gjennom diverse effektbokser. Og om den rauter insisterende eller skriker fra en glemt planet, er den alltid godt innpakket i lydbildet. Hanas gitar og synth er råsterk i sin gjentakende, ulende og robotiske fremtoning, og Brandsdal kompletterer det hele med en bass som predikerer dommedag som et taktfast monster. Olsens trommer synes nærmest å ha en tematisk oppbygning, med tilbakevendende rytmer underveis. Alltid med en disiplinert utførelse, og stor bevissthet om lydvalg driver han Ultralyds mektige maskineri. Det hele er iført Jørgen Træens skuddsikre lyddrakt, og resultatet er kruttsterk musikk, som garantert fungerer bra på konsert. 6/6.
Bergens Tidende (NO)

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http://www.allmusic.com

http://www.hairentertainment.com

http://www.side2.no

http://www.soundofmusic.nu   (swedish)

http://www.jazzdimensions.de   (german)

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