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Reviews 2135

The Norwegian quartet´s fifth album shows they draw inspiration from the last 30 years of RIO-influenced music, and have a deep love for sweeping, anthemic melodies. These truly expansive compositions move with unflappable elegance between episodes of monumental boldness to wryly discursive interludes, beaming with a nonchalant, near-jaunty perkiness. Amid sophisticated orchestrations, crispy turned chamber music aesthetics and occasional flights of feverish Mellotron, Jarle Storløkken´s prowling electric guitar acts as a rockist agent provocateur. Issuing a snarling exhortation during "Satam" the ensemble is marshalled into an unstoppable force. In more lyrical mood, Storløkken takes flight over the brass-punctuated "Knute På Tråden" and crowns the closing minutes with an intricate, uplifting solo. There´s an instructive moment on the title track during a guest spot from Univers Zero´s Michel Berckmans, as he audibly takes a breath before issuing a wistful theme on cor anglais. Despite the formidable technicalities deployed by Panzerpappa, this music, at its very essence, something that´s unfailingly warm and resolutely human.
Prog (UK) 

Dass PANZERPAPPAs besondere Note von ungeraden Rhythmen und perkussiven Klangfarben herrührt, dem Faible des Drummers Trond Gjellum, der 1996 das Projekt peu a peu voranbrachte, das wird bei 'Bati La Takton!' schlagend deutlich. Mit dem tänzerischen 'Anomia', dem zweiten, von Strings mitgeprägten Track von Astromalist (RCD2135) wird auch klar, dass eine Anregung durch Bands wie Univers Zero, Samla Mammas Manna, National Health und Van der Graaf mehr ist als nur Wunschdenken. Der Swing von Steinar Børve an Saxophon und Keyboard, die Gitarre von Jarle Storløkken (dem Cousin von Ståle) und die rhythmische Arbeit von Anders K. Krabberød am Bass zeigen ganz deutlich die alte Schule. 'Femdente Marsj' enthält ein Nachrichtensample über das Lockerby-Attentat, die Musik dazu pulsiert alarmiert und engagiert. Mit Spieluhrklingklang und Flöte beginnt 'Ugler I Moseboka' seinen elegischen Zauber zu entfalten, der sich einem wunderbaren Effekt von geblasener Melodik, rhythmischer Feinarbeit und aufblühender Vitalität verdankt und dem gestaltwandlerischen Verlauf, der zuletzt mit eingerollten Fahnen an seinen elegischen Anfang zurückkehrt. 'Satam' rockt stürmisch mit sattem Gitarren- und Keyboardnachdruck, Storløkken lässt seine Finger ein erhabenes Statement 'singen', die Band klingt zusammen größer als ihre einzelnen Teile, das Stück nimmt eine Panzerpappa-typische Wendung, um doch mit dem anfänglichen Ratatatam zu enden. Das xylophonbetüpfelte Titelstück bekommt das offizielle RIO-Gütesiegel durch Michel Berckmans an Fagott und Englischhorn und bedankt sich mit schön vertrackter rhythmischer Mechanik. Bleibt noch 'Knute På Tråden' mit akustischer Gitarre, vogeligem Geflöte, aber bei aller Transparenz doch verschachteltem, gewissermaßen Univers-Zeroeskem Duktus, der über gehämmertem Beat den Kontrast von massivem Gitarrensound und kristalliner Percussion ausreizt, umbricht zu zartem Gebläse und Pianofiguren und entsprechend fragil verklingt. Der Name ist nichts als Mimikry.
Bad Alchemy (DE)

Wenn Pazifisten über Panzer schreiben, dann kann es sich nur um Musik drehen, egal ob in Deutschland ein Ballett oder in Norwegen ein Pappa drangehängt wird. Das norwegische Kriegsspielzeug führt allerdings auf ihrem aktuellen Output „Astromalist“ keine Kriege, sondern huldigt eher der Harmonie, wie wir sie von Caravan, den typischen Vertretern der sog. Canterbury-Szene, kennen. Selbstverständlich wäre ein Panzer kein Panzer, wenn es darin zu harmonisch zuginge. Und genau hier liegt zugleich der besondere Reiz von „Astromalist“: Jeder der zwischen vier und neun Minuten langen Titel ist einem Bolero ähnlich aufgebaut – ruhig beginnend und dann mächtig Fahrt aufnehmend. Das alles allerdings rein instrumental, wobei die Dominanz des Saxofons besonders auffällt, indem es sich spielerisch aus der Vielfalt der über 20 Instrumente (jede Menge Streich-, Blas- und Schlaginstrumente kombiniert mit der ganzen Palette des „klassischen“ Rockinstrumentariums) immer wieder hervorhebt. Schöner Wohlfühl-Jazz mit progressivem Canterbury-Einschlag und Bolero-Aufbau direkt aus Norwegen. Nichts für metallische Kriegstreiber, die aus vollen Rohren schießen, sondern eher was für verträumte Schönklangpazifisten wie mich.
Noisy Neighbours (DE)

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http://www.progwereld.org

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http://www.babyblaue-seiten.de

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