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Reviews RCD2196

The Norwegian label is developing a specialism in piano trios. The players here —the leader on piano, Bjorn Marius Hegge on bass, and Andreas Winther on drums — are in their twenties but their assurance belies that. It's mostly compositions by the pianist, plus some collective improvisations, that style-wise in some ways follows on from Keith Jarrett's European quartet — it grooves and has rich harmonies and lyrical melodies drawn from varied genres. It took me several listens to fully realise just how magical this album is, and I'm only sorry that some tracks are too brief — notably the plangent 90 second opening "Entrance", which I'd love to hear developed. But rather than risk wasting a note, this simpatico group aim for economy.
The Wire (UK)

Bei diesem Aufeinander-Glucken sind das nestflüchtende 'Fly, Fly' und beschwingte 'Leaving Home' auf Not Nearly Enough To Buy A House (RCD2196) nicht verwunderlich. Aber das bleiben Wünsche, die sich in einem 'Children's Song' verstecken oder stumm bleiben: 'You Stood There In Silence, Having No Words'. Man atmet, so vergeht die Zeit. Mit 'Entrance' fing es gerade erst an, und schwups hält einer einem ein Mikrophon hin für 'Three Last Words'. Wie bei Kafkas Mann vom Land vor dem Gesetz könnte ein Türhüter brüllen: Dieser Eingang (Ausgang) war die ganze Zeit nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn. Dabei drückt Mulelid die Tasten, als könnte er den Unterschied von Sehnsucht und Wehmut vergessen machen, mit kraftvollen und wendigen Kaskaden, ostinaten Steigerungen, perlenden Verzierungen. Der Aufschwung auf kristalline Gipfel ist ebenso eine Option wie energische Schritte. Aber das sind Erinnerungen an die Siebenmeilenstiefel, in denen man als Hänschen klein stiefelte. Davon bleiben der Gummi, der zähe Morast, das Wort, das einem fehlt. Aber auch das Mysterium, dass einen die geheimniskrämerisch tastenden Klänge besonders bei 'c & r' und 'Time/Breath' und überhaupt der Mehltau, der diese Musik so melancholisch überzieht, nicht weniger einleuchten als deren Jarrett-beschwingte Alternative.
Bad Alchemy (DE)

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