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Reviews 2106

A rather suitably eccentric look-back over his career influenced as much by Frank Zappa as by Magma and Henry Cow. Complex arrangements, early prog experimentalism and a penchant for silliness (in just the right doses) seep through every pore, but El Grande never lets things spiral out into the nether-regions. In keeping a firm hold over the proceedings, it´s all skillfully crafted and composed, teeming with the kind of detail prog/art aficionados can obsess over for days.
Rock-a-Rolla (UK)

Norway´s duke of art rock celebrates 10 years of progressive delirium. Self-styled eccentric Jono El Grande (Jon Andreas Håtun) has been lording it around Oslo for a decade now, and this gathers and compiles new versions of previous songs alongside fresh material. "Utopian Semi-Waltz" is like some bastard child of Zappa´s "Peaches En Regalia" in a fearsome coupling with jazz-era Caravan.
Uncut (UK)

Der Künstlername, dessen sich der teilweise in New York lebende Norweger Jon Andreas Håtun bedient, ist Programm: Jono El Grande ist ein Künstler, der selbstbewusst, kompromisslos und mit großer Spielfreude seine eigene musikalische Welt entwirft. Schon nach den ersten paar Takten erstrahlt die kaleidoskopartige Klangwelt des Gitarristen, Sängers, Komponisten und Bandleaders in verschiedensten Farben. Vor Kraft strotzend und in einer Komplexität, die an die musikalische Welt eines Frank Zappa erinnert, präsentiert er sein vielköpfiges Ensemble. El Grande selbst ordnet seine Musik unter dem Begriff NEO DADA ein, dem Titel seiner vorigen CD und nennt neben Zappa Stravinsky, Magma und Henry Cow als Quellen seiner Inspiration. Seine neueste, am 19.2. erscheinende CD besticht durch einen dichten Sound verschiedenster Instrumente und Stile. Gitarre, Blasinstrumente, Teufelsgeige, Keyboards, Synthesizer und Percussionsinstrumente werden in verschiedensten Formen kombiniert und zu einem Rocksound verdichtet. Zirkusartige Szenen erinnern an Sergeant Peppers, rockige Passagen verwandeln sich plötzlich in Märsche, romantisch anmutende Klänge mutieren zu wilden Gitarrensoli. Jono El Grandes musikalische Welt ist voller Referenzen und Zitate, er ergötzt sich an den unendlichen Möglichkeiten des musikalischen Universums, ohne jedoch Gefahr zu laufen sich zu verirren. Grand(e)ios!
Kreiszeitung (DE)

‚Borrelia Boogie‘, Auftakt zu Phantom Stimulance (RCD 2106), prescht los, als ob JONO EL GRANDE die Zappanale in Grund und Boden zecken wollte. Dem folgt mit ‚Utopian Semi-Waltz‘ ein halb walzendes, halb blubbernd überquirlendes Unterwasserballett, wiederum im zuckend jazzrockenden Cut & Paste zu Ehren des Meisters (der am 21.12.2010 70 geworden wäre), aber auch, um retrospektiv und zwischenbillanzierend das eigene 10-jährige Jono el Grande-Jubiläum zu feiern. Denn nur zwei Titel sind ganz neu, die anderen sind lediglich Neufassungen von Utopian Dances- und Fevergreen-Stücken, allerdings auch von Unveröffentlichtem, sowohl von der aktuellen Band als auch mit Vidunderlige Vidda. Bisweilen, etwa bei ‚Phantom Stimulance‘ und erst recht ‚Pongery in Evention‘, ist Zappas Geist so aufdringlich wie Hamlets Vater, wobei eine Singende Säge am Zwerchfell wimmert. Der muntere Marsch ‚Beggar to Beggar‘ ist angereichert mit Posaunen- und Sopranosaxsolos und üppigem Keyboard- und Xylophon-Klimbim. ‚Moon-strictly in Love with a Figment Foetus‘, keyboardlastig und wieder singend besägt, ist bis in den Titel hinein ge-Frank-ensteint und gipfelt in einer zappesken Gitarrentirade. Mir gefallen der leicht orientalische Groove und das Baritonsax von ‚Negation/Penetration‘, dem das gitarristische, wie am Reißbrett entworfene ‚Double-edged Triplets‘ folgt. Zuletzt schwingt ‚The Goat‘ die Bocksbeine, keyboardhymnisch und beflötet. Vibes, Synthesizer und Bläser geben El Jonos Uptempo-Dynamik den elastischen Schwung und den durchwegs hochprozentigen Doppelrahmkäseaufstrich, ‚komischer‘ Sprechgesang setzt gelegentlich weitere Akzente. Mir läuft das ein wenig zu geschmiert, auch etwas überarrangiert und affenzuckrig. Aber live und mit einigen Bierchen intus, da würde El Jonos Ziegen-Boogie den grössten Freakshow-Blumentopf abräumen: ROCK‘N‘ROLL!!
Bad Alchemy (DE)

Außerhalb seiner norwegischen Heimat wird JONO EL GRANDE vor allem mit Hinweisen auf eine an Frank Zappa gemahnende Virtuosität und Ideenreichtum geadelt, doch wer halbwegs mit dem Umfeld von Jaga Jazzist vertraut ist, schon mal was von When oder den Newcomern It’s The End gehört hat, der kann erahnen, welcher musikalischen Hüpfburg Jon Andreas Håtun mit seinem vierten Album „Phantom Stimulance“ entspringt. Jenes enthält vornehmlich ältere Kompositionen im neuen, wahrlich dadaistischen Klanggewand und verknüpft scheinbar Widersprüchliches mit Humor und viel Liebe zum Schrägen, so das der – das ist eine Grundvoraussetzung – neugierige Hörer in der sprichwörtlichen Achterbahnfahrt über ein buntes Kirmesgelände braust und allerhand eigenartigen Gesellen begegnet, die ihn mittels Glockenspielen, Blechbläsern, treibenden Percussions und jazzigem Rock kurzweilig davon abhalten, nach so etwas wie roten Fäden oder den Sinn hinter alledem zu suchen. Wessen Verwegenheit vor diesem zwischen Genialität und Absurdität hin und her hüpfendem Monstrum nicht gleich in der ersten Runde in die Knie geht, der wird es vielleicht noch weiter bringen, als ihm selbst lieb ist – immerhin fand sich Håtun bereits im Visier der landeseigenen Klatschpresse wieder und hält sich mit just dieser Musik davon ab, von Schmierfinken und Geschreibsel wie diesem zu viel Notiz zu nehmen. Welch weise Entscheidung.
Legacy (DE)

Der Mann mit dem poetischen Namen ist Musiker, Komponist, Dirigent und umtriebiger Freigeist des experimentellen Rockzirkels Norwegens. Wie einer seiner wichtigsten Einflussnehmer spielt auch er Gitarre. Virtuos und hingebungsvoll. Dieser Jemand ist niemand geringerer als Frank Zappa. Ganz in dessen Geiste, ohne in den Verdacht eines Plagiats zu kommen, entwirft Mr. El Grande (witziges Pseudonym) wahnwitzige Arrangements, in die er spannungsreiche Dynamikrotationen, verschachtelte Rhythmuskapriolen und halsbrecherische Tempoverschiebungen hineinpackt. Wie „good old Frank“ ist auch Jono ein Meister der Stop-and-go-Technik, ein Magier der atemberaubenden Brüche und stilistisch nicht dingfest zu machen. Da rasen knochentrockene Rock-Grooves, begleitet von schneidenden Bläserstakkati dahin, jazzige Klangmalereien kreuzen den Weg, alles taucht plötzlich in comichafte Unruhe, ehe eine heitere Vaudeville-Melodie das Ruder herumreißt, und retour. Und in all dieser Ansammlung von harmonischen, melodischen und rhythmischen Purzelbäumen, die kaum Zeit zum Verschnaufen lassen, nimmt sich der Meister die Muße für konzise, exakt formulierte Soli in bestem Rockduktus. Unbedingt erwähnt werden muss auch die bestechende Umsetzung durch das vielköpfige Ensemble, welches mit extremer Gelassenheit, Meisterschaft und Verständnis für Jonos verstiegene Visionen zur Tat schreitet. Eine ideale Stimulation zum Querdenken und sich Empören. Vorliegende Edition feiert Jonos fünfzehnjähriges Bühnenjubiläum und ist eine neu eingespielte Werkschau dieses Zeitraumes. Klingt nach mehr, viel mehr.
Freistil (AT)

versammelt mit der CD „Phantom Stimulance“ Rares, Unveröffentlichtes und neue Versionen alter Stücke. Der norwegische Art-Rocker macht komplexe Instrumentals, die Zappa, Van der Graf, King Crimson u.a. zur Ehre gereichen. Zwischen ordentlichem Rock-Rums nisten sich feine Melodien, Jazz, etwas Funk und andere Stile ein.
Kompakt Disk (DE)

Jono El Grandes nye cd er en intens reise i viltvoksende musikalske ideer som nok står i gjeld til Frank Zappa, men også i høy grad står på egne ben... Musikken på "Phantom Stimulance" er rik og variert og spenner fra sjangeren Farmers Market gjorde kjent som speedbalkanboogie til relativt streit instrumentalrock, ortodoks prog (kjennetegnet ved hyppige taktskifter, ubestemmelige tonearter og uvanlige instrumenter av typen sag) og en del mer viltvoksende stoff som er vanskelig å klassifisere som noe annet enn hardtslående avantgarderock. Med seg har gitaristen Grande et særdeles kompetent ensemble bestående av blåsere, tangenter, sag og rytmeseksjon... "Phantom Stimulance" er en strålende plate; intens, omskiftelig, majestetisk og komisk.
Morgenbladet (NO)

Ikke for mitt bare liv kan jeg erindre at Jono El Grande var så fordømt bra... I alle henseender er "Phantom Stimulance" det sterkeste Grande noensinne har levert, og særlig fem av albumets elleve stykker er intet mindre enn sensasjonell, progressiv musikk - med rockens fortegn.
Norway Rock Magazine (NO)

Performancekunstnar, gitarfantom m.m. Jon Håtun alias Jono El Grande imponerer stort på denne plate i høve tiårsjubileet for hans Jono El Grande Orchestra. Her er fullt aus med alt av blås og keyboards, diverse vokaleffektar, bruk av xylofon og sag - alt i ei myldrande blanding av kunstmusikk, bluesriff, transylvania boogie og avantgarderock. Det er som å høyre Uncle Meat eller Hot Rats med Zappa på nytt igjen. Meir av dette!
Dag Og Tid (NO)

http://www.themilkfactory.co.uk

http://boomkat.com

http://alarmpress.com

http://www.tarkus.org

http://oslopuls.aftenposten.no

http://www.ragazzi-music.de   (german)

http://www.progressia.net   (french)

http://www.soundofmusic.nu   (swedish)

http://alarmpress.com   (interview)

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