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RCD2148 reviews

Philadelphia noise guitarist Plotkin and Norwegian free jazz drummer Nilssen-Love crack heads in a championship bout of heavyweight grappling, throwing themselves into a swirling vortex of mutant noise on opening track "The Skin, The Colour" before achieving a mournful stuttering truce on elegiac album closer "Death Rattle". 4/5.
Mojo (UK)

If the likes of The Thing and Fire! aren´t quite macho enough for you, "Death Rattle" is your logical next step. Norwegian jazz drummer Nilssen-Love collided with Plotkin in a four-hour recording session of which this is the outcome. You can almost smell the testosterone and sweat pumping out of your speakers, and track titles such as "Cock Circus" speak for themselves. But for music as sheer endurance effort, it takes some beating as Nilssen-Love pounds granite lumps from his drums and Plotkin digs down with vast hyper-aggresive guitar swathes.
Rock-a-Rolla (UK)

From the opening seconds, Plotkin´s raw, bleeding sound makes it very clear he´s playing LOUD - so much so, that Nilssen-Love, normally the most thunderous thing in the room, hunches into a seething background snarl. But, as Plotkin settles into a churning, pukesome drone, Nilssen-Love somehow finds extra reserves of firepower, overlaying the guitar with waves of crashing detail. It´s almost as if they´ve negotiated an inversion of the traditional drum/guitar dynamic, with the percussion taking the lead role over the axe´s grinding sonic grids. It all adds up to an exhilaratingly brain-smashing set.
Jazzwise (UK)

Metal guitarist James Plotkin and The Thing’s drummer Paal Nilssen-Love recorded Death Rattle in the States last year in no time at all, just a four-hour session did the trick, and there’s an impulsive and immediate quality to the set that isn’t really surprising given the circumstances. Yet the extraordinary, knock-’em-out quality of Nilssen-Love’s Rashied Ali-meets-Keith Moon method is well captured. While Plotkin, a highly combustible presence as it turns out, is clearly no slouch in the energy department either, he is quite often simply overpowered rhythmically here although he does come to the boil messily on the third track. Longueurs aside when the players circle each other to no obvious result say on 'Primateria' Death Rattle more than rises to the challenge of the confrontation.
Marlbank (UK)

Rune Grammofon continued ploughing its wilful path with Death Rattle, a collaborative improvised album by Philadelphia-based guitarist James Plotkin and Norwegian drummer Paal Nilssen-Love. A chaotic and wild storm, it will be dug by fans of The Thing (who Nilssen-Love has played with), Sunn O))) (Plotkin has worked with them), Albert Ayler and Nilssen-Love’s metal-jazz Scorch Trio.
The Artsdesk (UK)

James Plotkin has primarily made his name with loud, arty metal, and drummer Paal Nilssen-Love frequently backs obstreperous saxophonists like Peter Brötzmann, Mats Gustafsson and Ken Vandermark. So it would be reasonable to anticipate a disc of high volume, big swinging dick duels. Right? There´s actually relatively little of that to be found on "Death Rattle", despite track titles which suggest second coming of Last Exit. The album has a few downtuned, doomy moments, but much of it finds Plotkin zapping through an array of effects, making math noises that, when laid over Nilssen-Love´s surprisingly steady beats, sometimes remind you of Battles. But on the album´s closing title piece, they head into a more atmospheric space, Plotkin letting off short, slightly variegated bursts of skronk and stun gun squeals as Nilssen-Love interjects short barrages.
The Wire (UK)

James Plotkin unngår klisjeer og fraser fra i går og fremstår som en gitarist for vår tid. Han etterstreber ett nytt språk og klarer langt på vei å realisere det. Først og fremst er uttrykket hans gjenkjennelig som gitarspill i tradisjonell forstand. Det er ingen selvfølge blant avantgardister. Nåt det er sagt, kan det raskt tilføyes at Plotkins blanding av overstyrte effekter, metalliske tilbøyeligheter og massive riff gir et utradisjonelt sound... Nilssen-Love underbygger det kraftfulle siget i duoens musikk og hakker den opp. Intensiteten og presisjonen har egenverdi, men trommespillet skaper først og fremst stadig nye rom i Plotkins solide bygg. Møtet mellom James Plotkin og Paal Nilssen-Love formidler en sult som er sjelden hos så erfarne musikere. Duoen trekker en linje fra Jimi Hendrix´ eksperimentelle område, via Sonny Sharrock og Stephen O´Malleys mørke felt, til en hvit flekk med plass til fin egenart. 5/6.
Aftenposten (NO)

Die elektrische Jazzgitarre stagniert seit einigen Jahren. Wären da nicht Lichtgestalten wie Stian Westerhaus oder Brandon Seabrook, hätte man seit den Herren Tronzo, Frisell und Ribot nichts Neues gehört. Doch Westerhaus und Seabrook sind noch lange nicht in deren Liga angekommen. Nun werden sie von einem britischen Gitarristen rechts überholt, der eigentlich aus einem ganz anderen Umfeld kommt. James Plotkin war einst der Gründungsgitarrist von Napalm Death und hat als solcher den Sechssaiter im Klangnebel zwischen Freejazz und Extrem Metal revolutioniert. Später gehörte er der avantgardistischen Industrial Band O.L.D. an, bis er sich ähnlich seinem früheren Mitstreiter Mick Harris immer mehr in Ambient-Installationen verlor. Just in dem Augenblick, in dem sich aktuelle Extremformen des Metal als progressivste Avantgarde-Variante entpuppen, drängt er an der Seite des norwegischen Drummers Paal Nilssen-Love massiv an die Gitarre zurück. In vier langen Free-Metal-Improvisationen ruft er in Erinnerung, was ihn einst berühmt machte. Er geht an die physischen Möglichkeiten seines Instruments, das bis zur Unkenntlichkeit geloopt und verzerrt wird. Nilssen-Love unterlegt diese Power-Improvistaion mit den stoischsten Grooves, die man je von ihm gehört hat. Diese vier Longtracks auszuhalten, verlangt vom Hörer starke Nerven. Aber wer das durchhält, is danach absolut geläutert.
Jazzthetik (DE)

In den frühen 1990er, als auf den Earache-Label in Nottingham neue Extreme der Klang- gestaltung ausprobiert wurden, von Carcass, Entombed, Godflesh, Morbid Angel, Napalm Death und nicht zuletzt Pain Killer mit ihrer ultimativen Fusion von Jazz- & Grindcore, war James Plotkin mit O.L.D. mit dabei. In Khanate und Lotus Eaters mit Stephen O'Malley und in Jodis zusammen mit Aaron Turner (von Isis und Mamiffer) setzte er seither seine gitar- ristische Wühlarbeit fort, die nun in Death Rattle (RCD 2148) sich selbst mit einer beson- deren Herausforderung belohnt. Sein Partner ist nämlich PAAL NILSSEN-LOVE, ein geis- tesverwandter Rassler und Wühler, der Plotkin erstmals durch eine Scorch-Trio-Scheibe zu Ohren gekommen war, die ihm O'Malley auf einer Khanate-Tour vorgespielt hatte. 2011 war er dann schon Mixmaster für Hurgu!, PNLs Trommelclash mit der Gitarre von Terry Ex. Nun zieht er selber die gitarristischen Register, bei 'The Skin, The Colour' anfangs in Handarbeit, und dennoch unter der wohltönend gerifften Oberfläche schon mit Kipp- figuren aus knurrigen und orgelähnlich pfeifenden und trillernden Sounds. Beim krabbe- ligen, von PNL perkussiv aufgemischten 'Primateria' dann längst mit Loops und eskalie- renden Distortions. Und beim anfangs besonders urig angerauten 'Cock Circus' sogar mit digital forciertem Schrapnelldauerfeuer, das aber PNL nur recht zu kommen scheint, um daran seine Reaktionsschnelligkeit als Powersquasher oder Infinite Jest-scher Tennis- crack zu demonstrieren. Plotkin ist nun selbst mit jenem Gepolter und Geknatter konfron- tiert, das er beim ersten Hören für das Werk von zwei Drummern gehalten hatte. Dass es den beiden dennoch nicht im geringsten um Rekorde an Power oder Tempo geht, zeigt nach mehrfach schon souverän gegroovtem Tamtam oder auch mal chinesischem Ge- gonge das abschließende Titelstück besonders deutlich, das um entschleunigte Repeti- tionen noisige Verzierungungen funkeln lässt. So sound- und formbewusst klingt Free Rock nur bei den richtig Guten.
Bad Alchemy (DE)

Wie wenn zwei elektrische Drähte sich berühren, beginnen die Funken dieses Duos mit sofortiger Heftigkeit zu sprühen. Der amerikanische Noiseund Avant-Metalgitarrist James Plotkin trifft auf den norwegischen Free Power Drummer Paal Nilssen-Love. Für einmal "begleitet" (auch) der Gitarrist und stromert der Drummer durch die Variationen der Schwerkraft-Kubaturen. Vier längere Tracks injizieren Sprengkörper, zersetzen das Sperrige, zerstäuben das Motorische, rühren an die prima materia. Das Lächeln einer Tunnelbohrmaschine, die sich in den Berg der Erkenntnis fräst.
Jazz´n´More (DE)

Der Albumtitel sagt eigentlich alles: Death Rattle. Hier werden keine Gefangenen gemacht. Und auch keine Freunde. Hier wird sich nicht zurückgelehnt und auch nicht wohlgefühlt. Hier kollidieren Welten, in allerfeinsten Explosionen! In einer vierstündigen Session eingespielt, hält das Album, was die Protagonisten versprechen: James Plotkin, Extremgitarrist mit Vorliebe für alles Dunkle zwischen Industrial, Noise, Dark Ambient und you name it, trifft auf den norwegischen Ausnahme- und Hochenergiedrummer Paal Nilssen-Love mit bekannter Neigung zum freien Puls. Und sie bleiben sich nichts schuldig: Gemeinsam potenzieren sie ihre Qualitäten zu einem hypnotisch-mäandernden Konglomerat aus Puls und Repetition, das Abgründe von im wahrsten Sinne des Wortes erschreckender Schönheit auslotet. Während Nilssen-Love sich förmlich durch Raum und Zeit prügelt, ohne jemals an Finesse einzubüßen, antwortet Plotkin mit statisch in sich rotierden Wänden aus zerborstenem Lärm und angedeuteten Melodiefragmenten. Alles vergeht, außer dem Moment. Die Ohren bluten – und die Hand greift zur Repeat-Taste!
Freistil (AT)

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