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Reviews 2134

If you think jazz rock is a dry or cerebral exercise in self-indulgence then a quick blast of the third album from this Norwegian power trio will disabuse you of any such notions once and for all. this outing is ferociously lapel-grabbing from the very first note to the last. Ståle Storløkken, Nikolai Eilertsen and Torstein Lofthus are joined by guitarist Reine Fiske, whose melodic presence can usually be found in Swedish psychsters Dungen. Musically the compositions are relatively straight-ahead without too many tricksy arrangements. Yet, executed with such force and barely-tamed energies, they evoke and marshal the same kind of colossal, edgy brutality found in early Tony Williams Lifetime and the Mahavishnu Orchestra´s debut. On the shimmering title track Fiske´s guitar is wreathed in a delicate glow of feedback that seems always on the verge of breaking out into an anguished howl. Yet he carefully sculpts a beguiling melody that´s mournfully exquisite, deferring the instinct to let go until joined by the gloriously implacable rhythm section, the sense of release palpable. It´s a privilege to hear musicians erupt so beatifically.
Prog (UK)

Scandinavian jazz-rock power trio Elephant9 slowly upped the ante over their two first studio albums, reimagining ´70s Miles Davis or Weather Report for hallucinating hard rock fans and burning down any staid recollections of lumpen fusion noodling. With Atlantis they unleash a full-blast juggernaut of a record, complete with guest spots from Swedish guitarist Fiske (Dungen). Ståle Storløkken´s keyboards have never sounded more alien or at the point of self-combustion as here, while Fiske slathers off bolts of electricity akin to a furious John McLaughlin. Drummer Torstein Lofthus´ thunderous pounding dominates the cataclysmic Freedom´s Children, but perhaps the highlight is the gentle, psychedelic pastoral A Foot On Both, on which Fiske duets with bass player Nikolai Eilertsen on acoustic guitars. Highly recommended.
Rock-a-Rolla (UK)

Deep Purple møter Miles og 70-tallet blir friskmeldt nok en gang! Poenget med Elephant9 er at de ikke låter som noen av sine forbilder, men klarer å slurpe seg frem til et eget kosmisk felt... Alle de involverte vet hva et levende riff krever: feeling, muskel og blå teft. Det brenner hissig i "Black Hole" og ulmer fredelig i "Atlantis". 5/6.
Aftenposten (NO)

På deres fjerde utgivelse har trioen fått med seg den svenske gitaristen Reine Fiske - for mange kjent fra rockebandet Dungen. Lydmessig smelter han inn i trioen lik et bortkomment bandmedlem som endelig har funnet veien hjem. Fra sin forsiktige, prøvende tonesmatting på det vakre tittelsporet til full utblåsning på "Psychedelic Backfire", er det som om han i løpet av platen får tid til å bli varm i trøyen... Albumet er spilt inn i det legendariske Atlantis Studio i Stockholm. Og sammen med lydingeniørene Christian Engfelt og Janne Hansson har bandet endt opp med en skitten og røff produksjon som virkelig står i stil med det de er kjent for å gjøre på scenen. 5/6.
Bergens Tidende (NO)

Elephant9 er ute med den fjerde plata si, og trioen har fått med seg tidlegare Dungengitarist Reine Fiske. Dette har vore eit av favorittbanda mine heilt sidan eg høyrde dei første gong på Nattjazz i 2008. Framleis har bandet eit uttrykk som låner impulsar frå 70tals elektrisk jazz og heavy rock, men som let desse impulsane bryna seg på ulike retningar innanfor rock, jazz og støy anno 2012. Ut av dette oppstår ei musikalsk legering som står seg til Dovre fell. Plata er spela inn i legendariske Atlantis studio i Stockholm. Bandet har greitt å skapa eit livepreg på plata som er oppsiktsvekkjande. Både lydbilete og samspel har ein røff og rå konsertnerve. Samstundes har dei gjort det kloke valet å gje seg sjølve plass.
Dag og Tid (NO)

Wenn Elefanten einmal ausbrechen, dann sind sie nicht mehr zu halten – genauso wenig wie dieses norwegische Trio, das sich auf ihrem vierten Album mit Reine Fiske, einem schwedischen Gitarristen, verstärkt hat. Mit brachialer Musik-Gewalt trampeln die Jungs zwischen psychedelischen Reminiszenzen, postrockenden Klangwänden, progressiven Feuerwerken und jazz-rockenden Donnerschlägen hin und her, wobei sie über zarte Akustik-Pflänzchen stolpern, ohne diese zu verletzen. Das alles saugen sie in sich auf und feuern es durch ihren Rüssel namens „Atlantis“ zu einem gigantischen Trörö ab, welches sich in den viel zu kleinen Ohren ihrer zweibeinigen Freunde festsetzt, die sich schon längst ein dickes Fell im Dschungel des Mainstream-Radios zugelegt haben. Hier kommt endlich die musikalische Liane, die Tarzan auf King-Crimson-Tripp seiner „Bitches-Brew“-Jane zuwirft, während Cheetah beifallklatschend sein Uh-Uh-Uh-Mahavishnu-Orchestra dirigiert. Elephant9 beherrschen die Kunst, Musik zu schaffen, die jede instrumentale Grenze auszuloten versucht, ohne dabei Gefahr zu laufen, auch nur eine Minute Langeweile zu verbreiten oder wie ein Elefant im Porzellan-Laden all das schöne Musik-Porzellan zu zerschlagen! 12/15.
Noisy Neighbours (DE)

Ironie gibt es derb und fein. Diese grandiose Band verwendet beide Formen. Anders kann man wohl ein Trio mit Hammondorgel, Bass und Drums auf dieser Höhe nicht in Betrieb nehmen. Weißt du noch? Brian Auger, Keith Emerson oder John Lord. Was sie taten, war doch nicht vergebens, taucht man ab in selige Zeiten mit dem Norweger Ståle Storløkken, un dann doch mitten in unserer Gegenwart anzukommen. Das dräut Jazzrock und Psychedelia machtvoll zusammen, baut Klangwände, zumal hier noch der Gitarrist Reine Fiske als Druckverstärker dabei ist. Das Schlagzeug holt sich selber ein, der Bass ist unerbittlich, die Orgel schnauft und faucht. Kein Fuß steht stille. Das bläst den Staub weg von atiquierter Musik. Je lauter man das hört, umso besser wird es.
Leipziger Volkszeitung (DE)

Das wäre sie, die perfekte Band für ein Freakshow-Festival. So wie Ståle Storløkken und seine Rhythm Section aus Nikolai Eilertsen am E-Bass und Torstein Lofthus an den Drums, kurz ELEPHANT9, bei 'Black Hole' den Stöpsel aus dem Arsch des Universums ziehen, um furios durch das so geöffnete Wurmloch zu brettern, so weckt man die Lebensgeister und erneuert den Glauben an Jazzrock  als musikalische Kernfusion. Dem Auftakt von Atlantis (RCD2134) folgt das nicht weniger stürmische 'The Riddler', knatternd betrommelt und von Storløkken beorgelt, dass einem Keith Emersons wil­deste Tage in Erinnerung kommen. Beim Titelstück, das sich danach ätherisch und mystisch entfaltet, gibt Reine Fiske dann sein erstes Gastspiel, indem er seiner Gitarre rypdalesk getragene Sounds entlockt, die aber von Lofthus doch auch wieder so me­tronomisch zerhackt werden, dass bald auch wieder der ganze Elefant grandios in Wallung gerät, Fiske inklusive, bis hin zu einem unwiderstehlichen Endspurt. 'A Foot In Both'  gönnt sich und uns dann eine Pause zum Chillen mit akustischen Gitarren und 'Geflöte' von Storløkken. Unwillkürlich kommen einem da die pastoralen Momente bei Pink Floyd in den Sinn. Danach setzt sich ganz langsam 'Psychedelic Backfire' in Be­wegung, A shape with lion body and the head of a man, A gaze blank and pitiless as the sun, Is moving its slow thighs. 'A Place In Neither' vertreibt aber die Schatten aufge­brachter Wüstenvögel und düsteren Visionen mit kurz und schnell gerifften Stakkatos, so dass zuletzt 'Freedom's Children' ungehemmt aufschäumen und rasant grooven und dahin wirbeln kann. Fiskes Gitarre ändert nichts an der Prägekraft von Storløkkens druckvollem Hammond- und Fender Rhodesspiel, das so dynamisch gradlinig nicht bei Supersilent und nicht bei Humcrush, sondern nur hier zu hören ist.
Bad Alchemy (DE)

Und warum feiern wir nicht gleich die Auferstehung von Deep Purple unter dem Künstlerkollektivnamen Uriah Heep? Oder war’s jetzt umgekehrt? Oder verhält es sich nicht vielmehr so, dass Emerson, Lake & Katastrophski Yes zu Tony Williams’ Lifetime sagen. Es ist immer wieder für Überraschungen gut, wie die Norweger diesem psychedelischen Schmus die Abgedroschenheit wegzaubern und den Schmus gleich mit dazu. Das Ablaufdatum: ein Irrtum. Längst verdorben geglaubte Geschmacklosigkeiten kommen durch den 9er Elefanten in alter Frische auf den Tisch. Und als hätte dieses dreiköpfige Haudrauf-Paket noch einer Verstärkung bedurft, begrüßt man auf „Atlantis“ (schon der Titel wird unwillkürlich mit einer untergegangen geglaubten Metropole einerseits und mit einer glorreichen Jazzrock-Vergangenheit andererseits assoziiert) den akustischen und elektrischen Gitarristen Reine Fiske an Bord der unter norwegischer Flagge segelnden Freibeuter. Wie gewohnt, dominiert Skandinaviens Keyboader numero uno, Stale Storlokken, das hybride Geschehen, nicht umsonst perfektionierte er sein Handwerk einst in der Begleitung von Terje Rypdal, um später in Zauberbands wie Supersilent, Humcrush und Motorpsycho Wesentliches, also Wesen und Unwesen, zu treiben. Eilertsen, an den fetten wie den mageren Saiten bewandert und mit Drummer Lofthus für die Antriebswelle zuständig, steuert zu diesem herrlichen Ungetüm drei weitere Stücke, nein, Brocken bei. Selten schmeckte eine Ansammlung an Geschmacklosigkeiten so umwerfend gut.
Freistil (AT)

Elephant 9 sind ein Trio aus Oslo, das sich einer Musik verschrieben hat, die man am gescheitesten als Mischung aus Deep Purple und dem Mitt-Siebziger Miles Davis beschreibt. Was damals von Kokain und zu vielen männlichen Hormonen befeuert war, klingt aus den Verstärkern dieser Diaspora-Combo heute besser und vitaler, als man um die Kraftentfaltung eines roten Ferrari weiß, aber auch danach, wie man diese wieder drosselt. So regiert hier nicht Größenwahn und Geniekult, sondern ein über Jahre gewachsenes, ebenso tiefes wie lautes Verständnis füreinander und für diese heute so seltsam aus der Zeit gefallenen Musik: ,,Atlantis".
Süddeutsche Zeitung (DE)

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