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Reviews 2122

Bringing the freewheeling derringdo of the finest progressive rock and the exhilarating rush of primal rock´n´roll together is no easy task, but El Doom and his pals exude precisely that kind of inspirational alchemy on their self-titled debut… there is something uniquely thrilling and unprecedented about the way this band hurl themselves bodily into the act of rocking out amid a storm of melodic and rhythm ideas… The glorious truth about this remarkable record is that it´s so perfectly and joyfully balanced: outrageous ingenuity and balls-out aural brawn in perfect harmony.
Prog (UK)

Wow, das ist ja mal ein originelles, bärenstarkes Album. El Doom ist der Spitzname von Sänger und Gitarrist Ole Petter Andreassen, der während seiner langen Karriere auf fast 20 Alben diverser Bands und Künstler zu hören war, als Produzent von Gluecifer oder Hellride in Erscheinung trat und in seinem Heimatland für vier Grammys nominiert war, von denen er zwei abräumte. El Doom und seine um sich gescharte Mannschaft suchen ihr Heil in einer wilden, Seventies-lastigen Mischung aus Prog, Psychedelic, Fuzz-Rock, Blues und Heavy Metal, extrem knackig, heavy, komplex und kompromisslos inszeniert und entfernt an Baroness erinnernd. EL DOOM & THE BORN ELECTRIC reißt durch unbändige Spielfreude, relativ lange Songs mit überraschenden und immerzu schlüssigen Wendungen und intensiver Atmosphäre mit. Der leicht verzerrte, coole Gesang, deftige Gitarrensalven, alles vernichtende Rhythmen, Hammond- oder Mellotron-Einschübe oder geile Solopassagen ergeben ein stimmiges Potpourri, welches spieltechnisch hochklassig serviert wird. Kein Wunder, sind doch Musiker wie der bekannte, fast 60-jährige Jazz-Klampfer Jon Eberson, der Tastenvirtuose Stale Storlokken und der grandiose Schlagzeuger Havard Takle Ohr mit von der Partie. Eine künstlerisch wertvolle Scheibe mit dicken Eiern und Seele. 6/7.
Metal Hammer (DE)

Ole Petter Andreassen, alias El Doom dürfte den meisten als Gitarrist der Death´n´Roller The Cumshots oder als Produzent von Bands wie Gluecifer oder Hellride bekannt sein. Bei seinem Projekt EL DOOM & THE BORN ELECTRIC mixt der Norweger tief im Classic Rock verwurzelten Alternative der Neunziger mit Siebziger-Progressive-Rock. In den straightesten Momenten fühlt man sich an Eleven Pictures aus Schweden erinnert, die in den Neunzigern drei hochgelobte Alben veröffentlichten, allerdings nie über den Status eines Geheimtipps hinauskamen. Diese straighten Momente werden allerdings stets von komplexen Arrangements, vertrackten Rhythmen sowie Gitarrenharmonien und -soli umgeben, wobei Letztere mehr als einmal die Grenze zu Jazz oder Fusion überschreiten. Durch die eingängigen Refrains weiß „El Doom & The Born Electric“ auch bei oberflächlicher Betrachtung zu gefallen. Erst bei konzentrierter Aufmerksamkeit offenbart die Scheibe durch ihren hohen musikalischen Anspruch allerdings ihre wirkliche Klasse. 8.5/10.
Rock Hard (DE)

Näher an Altrock kann Rune Grammofon kaum rücken als mit Ole Petter Andreassen. Der hat als EL DOOM & THE BORN ELECTRIC neben den Brüdern Brynjar & Håvard Takle Ohr an Gitarren bzw. Drums noch Hedvig Mollestad Thomassen an Gitarren  an der Seite, was die Cock- , aber nicht die Schweinerockanmutung ausräumt. Dazu ließen sich Nikolai Hængsle Eilertsen am Bass und Ståle Storløkken an der Hammond einspannen, also renommierte Könner von Elephant9 und Supersilent, um El Doom & The Born Electric (RCD 2122) einzuspielen. Das 'Doom' stammt aus Andreassens Stoner Rock-Phase mit Thulsa Doom, von 1999-2006 ein Spielbein neben dem Death'n'Roll mit The Cumshots und dem 'Heavy Politically Incorrect Humor Rock' mit Black Debbath. Andreassen koppelt in seinem vibratoreichen, erregt intensiven Gesang das Timbre des Circle-Sängers Mika Rättö zurück an die Gründerjahre seines Brainstorming- & Schreihalsrocks. Gebettet auf Gitarren, Gitarren, Gitarren. Neben den drei Kerngitarren hilft die Jazzgröße Jon Eberson bei zwei Top-Jobs noch mit seiner speziellen Fingerfertigkeit aus. Die Musik klingt selbst bei den langsameren Passagen wie auf 180. 'With Full Force' ist das Motto, denn wenn sie nicht schnell sind, dann sind die Norweger intensiv und lieber 'Subtle as a Shithouse' als lau, lieber pathetisch mit voll aufgedrehtem Rätto-Faktor als bloß mittelprächtig. Wobei El Doom die 'Subtilität' überspannt. Doch wenn die Gitarren immer wieder hitzig aus der Phalanx ausscheren, wenn Mollestad dabei ihre scharfen Krallen ausfährt und die Hammond in XXL orgelt, dann habe ich Verständnis, wenn es um mich einsam wird, weil alle Mann der flatternden 'Red Flag' folgen.
Bad Alchemy (DE)

Hvori Ole Petter Andreassens (Thulsa Doom, The Cumshots) villeste progrock-fantasier realiseres. El Doom & The Born Electric banker som Mastodon, bukter seg som King Crimson og spiller gitarsoler som Steve Hillage. De har dessuten, unikt i progen, en vaskeekte jente på gitar og orgel: Ålesundingen Hedvig Mollestad Thomassen. En infernalsk oppvisning av hardrock-riff og bluesy vokal, konstant overraskende og hodetelefonvennlig: Bare folk med innskrenket fantasi trenger å frykte dette. Jo, og så de stadig mer retro-aktive Opeth, da. Det er nye virtuoser i by'n. 5/6.
VG (NO)

Til debutalbumet er samlet et lytefritt musikerlag som imponerer teknisk og emotivt, mens skivas sju komposisjoner vinner meg over allerede etter første gjennomhøring... Balansegangen mellom utfordrende passasjer og ultramelodiøse refrenger forarbeides elegant, og borger for at publikum uten nevneverdig kjennskap til den progressive forgrening vil lokalisere besnærende elementer underveis. "El Doom & The Born Electric er et album uten dødpunkter"... Ekstra stjerner i boka tilkommer på bakgrunn av de ekstremt gode gitarsoloene. 2012 har dermed fått en flygende start for norsk rock. 5/5.
Norway Rock Magazine (NO)

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