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Reviews RCD2152

"Chron" was originally part of Henriksen´s superlative "Solidification" box set and is made up of short bursts of electronic pops and splats, as though bursting the bubble wrap of the soul, interspersed with Henriksen´s never more plaintive horn wandering alone through foreign soils. "Cosmic Creation" takes to stranger territories still, setting down upon ever-shifting musical ground where tectonic plates shift and something vast and unknowable is in the process of being born.
Rock-a-Rolla (UK)

Norwegian trumpeter/soundscaper Henriksen’s last album, the critically lauded Places of Worship, proved so listenable that it almost risked popularity. This is his experimental revenge. Chron, which appeared in vinyl form as part of the seven-LP box-set Solidification, is a kind of electronica audio-diary recorded at home and in transit (hotels, airports, backstage). More sound than music, it’s sort-of-interesting but hardly essential and unlikely to be played very often. In contrast, Cosmic Creation is the real Henriksen deal, with each of the eight numbered parts repaying close attention as the instrumental textures gradually take shape and then build into long-form coherence. It’s wispy ambient music with a thrilling sense of danger.
Independent On Sunday (UK)

Equally spiritual is "Cosmic Creation", the new album from trumpeter Arve Henriksen. Paired with "Chron" for release – an album previously exclusive to last year’s "Solidification" box set – "Cosmic Creation" is made up from eight interlinked sections which shift from sounds evoking the rumbling of the surface of the sun to rays of light breaking over the horizon.
The Artsdesk (UK)

Arve Henriksen follows up last year´s superlative "Places Of Worship" with a double-header comprising "Chron" with a brand new opus "Cosmic Creation". The latter, the best of the two, is a suite comprising eight pieces and illustrates the trumpeter´s brilliance at creating deeply meditative and atmospheric soundscapes. 4/5.
Record Collector (UK)

In a departure from earlier, more romantic efforts, this double album sees Arve Henriksen move towards manipulating sound to reveal the tensions between direct physical experience of the world and the intervening layers of technology that surround it, often unnoticed. He amplifies the weirdness of these interventions to make the everyday sound alien, and vice versa.
The Wire (UK)

Weder das erstmalige Hören von Chrom - auf ARVE HENRIKSENs Vinyl-Box Solidification - noch das Wiederhören hier im Doppelpack mit Cosmic Creation (RCD2152) weckt die Vorstel­lung, dabei einem der großen Trompeter der Jetztzeit zu lauschen. Der Norweger experi­mentiert da vielmehr mit Soundskizzen und dem Studio als Instrument. Piano und Orgel, Electronics und Computertechniken werden zu Pinseln und Sprühdosen für Klangfarbbilder in Mischtechnik. Bei 'Solidification' klingt dann auch der sanfte, und dennoch eindringliche Henriksen-Ton an, von Orgel umraunt. Titel wie 'Hadean', 'Zircon' oder 'Archean' erinnern an Informel-Gemälde (etwa von Emil Schumacher). Die Mischklänge aus elementaren Sounds, me­talloiden ebenso wie ätherischen, erreichen aber auch mit der bei 'Plume Of Ash', 'First Life' oder 'Chronozone' wieder hassellesken Pos­sible-Worlds-Harmonik eine Sublimität, die an Gerhard Richter denken lässt, ob nun die be­rühmte 'Kerze' oder die farbenprächtigen Ab­straktionen. Oder sogar sein Kölner Dom-Fenster, als eine Assoziation, die bei 'Magma Oscillator' nochmal von der Orgel, diesmal mit oszillierendem Wabern, verstärkt wird. Kerzen­wachs, Weihrauch, bei 'Plate Tectonic' mit seinem Cage-Klavier-Gamelan auch eine fern­östliche Spiritualität, sind Henriksen nun mal nicht fremd. Suchte er zuletzt schon bei Places Of Worship Tummelplätze der Gottsucherban­den oder Landeplätze für Götterboten auf, so scheint Cosmic Creation dezidiert das Werk eines kosmischen Kuriers zu sein, mit einer zugleich kosmonautischen und engelhaften Mission. Das klingt dann auch mit dem massi­ven Einsatz von Synthesizern entsprechend psychedelisch. Schillerndes Georgel umfla­ckert die Synapsen, Domspatzenvokalisation und natürlich dann doch auch allersehnsüchtig­ste Trompeteninbrunst. Loops mit perkussiven Ingredienzen, Drones in stehender, pulsieren­der oder auch jaulender Wellenform und immer wieder orgeligen Harmoniken scheint nur der Sternenhimmel groß genug als Andachtsbild. Zum Raum wird da die Zeit, ein kugelförmiges Phonotop, als mögliches Thanatotop (um hier etwas zu sloterdijken), das Henriksens Horn zu entquellen scheint. Er ist, wie Hassell, ein Meister der Möglichkeitsform.
Bad Alchemy (DE)

Arve Henriksen, das bedeutet die unfassbare Band supersilent, immer wieder andere Konstellationen und einen von abweichenden Trompetenton, den er von David Sylvian bis Silje Nergaard auch diversen Vokalisten zur Verfügung gestellt hat. In Anlehnung an den Klang der japanischen Shakuhachi-Bambusflöte hat er ihn entwickelt und verfeinert, um ihn zwischen Jazz-, Electro- und alternativer Rockszene wie Tücher im Wind schweben zu lassen, manchmal ergänzt um seine eigenen traumverlorenen Gesänge. Von anrührender Schönheit kann das sein, aber durchaus auch von brachialer Wucht. Arve Henriksen betritt keine sicheren Terrains, schon gar nicht auf seinen Soloplatten. Dieses Doppelalbum versammelt mit „Cosmic Creation“ neuen Stoff und mit „Chron“ einen Teil seiner 2012er Box „Solidification“. Auf beiden ist die Trompete mit Synthesizern, Electronics und Field-Recordings errichteten Klangskulpturen zugeordnet. Spröde, geradezu extraterrestrische Sounds ergibt das, meditativ, beseelt und ebenso auf der Höhe der Zeit wie zeitlos. Das ist Musik, die keine Zugeständnisse macht, sondern stattdessen innere und äußere Stimmen zu exquisiten Collagen fusioniert, die ohne durchgehende Metren auskommen und ohne als Swing, Beat oder Groove beim Hörer abrufbare Muster. Klangflächen schieben sich wie Eisberge ins Bild, Gletscher Krachen, sphärische Schleifen tragen die fragilen Trompetenklänge zu quasisakraler Andacht. Erratische Blöcke addieren sich zu einem Hör-Spiel in 19 Kapiteln. Die sprechen in ruhiger Würde, sehr modern und doch wie immer schon dagewesen.
Jazzpodium (DE)

Kein halbes Jahr nach dem umwerfenden „Places of Worship“-Album haut der norwegische Trompeter und Klangforscher Arve Henriksen neues Material raus. Diesmal gleich eine Doppel-CD. Doch nicht alles ist neu! „Chron“ war bereits Teil der imposanten Solidification-Werkschau-Box. Als Found-Footage-Soloalbum ist es entschieden spröder ausgefallen als das vergleichsweise opulente „Places of Worship“. Aufgenommen wurden die Sounds in Hotels, auf Flughäfen oder Bahnhöfen. Es handelt sich um Sound-Skizzen, aus denen vielleicht noch einmal etwas anderes werden wird. Andererseits weisen die Klänge dieser um die acht, zum Teil höchst divergierenden Klangräume von „Cosmic Creation“ ergänzten Doppel-CD entschieden daraufhin, dass die disziplinierte Kontemplation von „Places of Worship“ nur ein Temperament von Henriksen repräsentiert. Wer es experimenteller, dunkler, widerborstiger mag, wer vielleicht eher zu den Abgründen von Supersilent als zur sphärischpulsierenden „Fourth World“-Music eines Jon Hassell tendiert, ist mit dieser Doppel-CD bestens bedient.
Klenkes (DE)

Jeg liker meg godt der Arve Henriksen tillater seg å minne om sitt gamle band, Supersilent. "Archean" er et dynamisk stykke med syntetisk driv. På "First Life" er det trompeten som styrer gulltonen og gjeninnsetter soloartist Henriksens merke. "Cosmic Creation"  inneholder mannens ferskeste kreasjoner og er en slags utvidelse av "Places Of Worship". Her finnes lydutforskning av edelt slag. Musikken er fri for føleri og og fremstår med skarphet og moment av overraskelse. Arve Henriksens dragning mot det kosmiske byr på dyp og meningsbærende romfølelse. De to albumene fanger inn en artist som kjenner sine egne røtter og strekker seg i himmelretning, uten å bli svevende. 5/6.
Aftenposten (NO)

Dobbeltutgivelsen "Chron + Cosmic Creation" er en ny omdreining for Henriksen. Trompettonen som har skaffet ham en hærskare av kopister, og som har endret mye av forståelsen for hvordan improvisert trompet kan høres ut, er her kun en velkommen blindpassasjer. Begge platene er klipp-og-lim-prosjekter av funnede lydobjekter, feltopptak og egne trompet og synthimprovisasjoner. Resultatet strekker seg fra Olivier Messiaen-inspirerte orgelklanger via kalde elektroniske ambient-collager til brokker av manipulert trompet, og inneholder også et par reminisenser av spillestilen han nå muligens er på vei til å forlate. Trådene kan således trekkes til en lang rekke av hans tidligere samarbeidspartnere. I sine mer eksperimentelle stunder blir "Chron" og "Cosmic Creation" som en lavmælt miks av Supersilent, John Cale tape-komposisjoner og tidlig elektronisk musikk av Morton Subotnick eller Jon Hassell. Det er naturligvis mange veier som fører til Rom. Resultatet for Arve Henriksen er uansett at han fremstår som en kunstner som nekter å hvile på sine laurbær, men fortsetter sin langsomme transformasjon med ukjent utfall mens han pøser ut plater av høy kvalitet.
Morgenbladet (NO)

http://www.vg.no

http://www.dagbladet.no

http://www.audiofidelity.no

http://www.allaboutjazz.com

http://www.marlbank.net

http://tidningenkulturen.se

http://www.soundofmusic.nu

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