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Reviews 2087

Italian guitarist Archetti and Swiss cellist Wiget are improvisers who wring unusually accessible electro-acoustic soundscapes from minimal resources. These 14 tracks proffer a spare, warm-toned, vaguely melancholy marriage of classical modernism, organic drones and the darker end of immersive, Eno-esque ambience.
Mojo (UK)

Luigi Archetti & Bo Wiget setzen ihre 1998 begonnene Partnerschaft fort mit Low Tide Digitalis III (RCD2087). Archetti, Gitarrist & Mandolinenspieler, aber auch bildender Künstler, ist also nicht nur profiliert durch Tiere der Nacht mit dem Guru Guru-Drummer Mani Neumeier und Guru Guru selbst, mit denen er Wischiwaschi wie Wah Wah (1995) & Moshi Moshi (1997), aber auch das respektable In the Guru Lounge (2005) eingespielt hat. Sein 16 Jahre jüngerer Partner an Cello und - wie auch Archetti - Electronics hat sich neben Projekten wie Beide Messies oder dem Cello-Duo mit Simon Lenski auch schon Lorbeeren auf der Theaterbühne erworben. Die Ebbe hier ist erneut elektroakustisch durchdröhnt, manchmal so sonor und dröhnminimalistisch wie melancholische Kammermusik von Gavin Bryars (‚Stück 25‘, teils ‚Stück 34‘) oder tristesseüberschattet wie das cellistische Memento Mori mit Desertgitarre (‚Stück 35), meist voller dreamskapistischer Merkwürdigkeiten, die nicht immer leicht einem Instrument zuzuordnen sind. Stehende Wellen, mehr georgelt oder akkordeonistisch als gitarristisch, vermöbeln eher die Imagination, als dass sie sie ambient möblieren. Raues Feedback durchknurrt feine Stringgespinste, elektronisches Gebitzel und Gezwitscher überfunkelt Klangfarbkörper, die langsam im Raum zu schweben scheinen. Sanfte Cellostriche, flattrig gepinselte Gitarrensaiten, Pizzikatoklingklang, verschliffene Loops, stechender oder pulsierender Noise öffnen den Blick, wie es sonst nur Modern Art kann, abstrakt, minimal, konkret, op, informel...
Bad Alchemy (DE)

Dritter und vermutlich letzter Teil der „Low Tide Digitals“ des Duos des in der Bildenden Kunst ebenso wie in der Musik präsenten Italo-Schweizers und des in Österreich Cello studiert habenden Eidgenossen – auf dem norwegischen Labels unseres Vertrauens. Zwischen avancierter Elektronik, hintergründiger Gitarre und der Krautrockband Guru Guru pendelt Archetti, als Gelegenheitsschauspieler und mit Koryphäen wie Lüdi, Bittova und Sugimoto tummelt sich Wiget. Das alles – und dass Archetti & Wiget vor der Duogründung in der Improband Affront Perdu werkten – hört man den Stücken 24 bis 37, die auf dieser CD versammelt sind, mehr oder weniger an. Ein unterhaltsames, in keinem Augenblick abgeflachtes Akustik-trifft-auf-Elektronik-Album mit vielen kleinen Facetten, Anspielungen, Einsprengseln, Assoziationen ist den beiden gelungen. Eigentlich schade, dass sie die Veröffentlichungsserie nicht ins Endlose weiterspinnen; aber wer weiß schon, wozu das Endliche gut ist.
Freistil (AT)

Luigi Archetti, born in the Italian city of Brescia but long resident in Switzerland, and Norwegian Bo Wiget have arrived at the creative summit of their partnership with the third instalment of the Low Tide Digitals series. Like previous chapters, the record explores the fertile grounds connecting the purity of acoustic instruments (cello for Wiget, guitar and mandolin for Archetti, whose surname ironically translates as "little bows") with the superimposition of now inhospitable, now ear-cuddling landscapes making restrained use of electronics, handled by both artists. The basic principles behind these investigations are clearly audible: movement is scarce, weak tranquillity suddenly destabilized by sepulchral hums and hollow spaces conscientiously probed in partially inimical atmospheres, with occasional stabbing distortion and dissonance woven in, as if Archetti and Wiget wanted us to appreciate their angelic creature's evil side. When these worlds are properly intertwined – as in the Eno-meets-lowercase broken silences of "Stück 26", the ravishingly undressed grace of the skeletal masterpiece "Stück 27", the shifting drones of "Stück 31" and the glorious ascension of "Stück 37" – we feel sheltered, privileged even.
Paris Transatlantic (FR)

Blandingen av akustiske instrumenter og elektroniske elementer fremmer saktmodighet og avdempet eleganse. Archetti og Wiget  forholder seg til lyd på en ytterst kresen måte. De 14 instrumentalhistoriene som fortelles er kontrastfylte og dynamiske. Low Tide Digitals III holder god tyngde og tåler å bli veid opp mot det som ellers skjer på det elektroakustiske feltet. Å skape lavmælt intensitet som trekker lytteren inn, er krevende. Luigi Archetti og Bo Wiget  har en sjelden evne til å holde på oppmerksomheten uten å tippe over mot effektmakeri. 5/6.
Aftenposten (NO)

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