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Reviews 2116

Once feted for their precise electronic minimalism, the Norwegian duo of Dag-Are Haugan and Espen Sommer Eide open up their creative process to rough sketches, found sounds and acoustic collaborations on this sprawling masterwork. Defying categorisation, "Unemployed" offers electro-organic textures, desiccated jazz rhythms, drones and clonks, and heavily processed vocal fragments. Flanked by spooked analogue hymnals and twitchy metronomic grooves, the sublime centrepiece is "Last Day At The Assembly Line", an extended symphony in industrial neo-Krautrock worthy of primetime Can. Alog are humane master craftsmen, breathing vitality and mystery into this mesmerising post-rock epic. 4/5.
Uncut (UK)

Norwegian duo Espen Sommer Eide and Dag-Are Haugan sail further out on album five, using harmonium, Fender Rhodes and ukulele alongside short wave and field recordings, to fashion a 21st century chamber minimalism, jazz, folk and electronica textures cut adrift in the vast eerie doldrums of musical composition. 4/5.
Mojo (UK)

Somewhere between experimental electronica, group improvisation and carefully considered minimal chamber music, these scant, fleeting portraits utilise field recordings, custom-built instruments, samples from junk shop 78s and who knows what else. The result is some kind of arcane mood music with elements of rich, woody drone, skittery micro-textural improvisation and densely woven, inscrutable sound recontextualised from myriads of unidentifiable sources. Where other artists achieve intensity through noise and dynamism, Alog reach the same end via intensely focused repetition and endlessly enticining detail. Sweetly strange and oddly beautiful.
Rock-a-Rolla (UK)

A tranced-out metronomy runs through the whole album, indexed to a steady, simple pulse overlaid by wood-grained, tweedy timbres that don´t shift or change so much as grow branches or roots, spreading out slowly to secure the sound in space. Working against this unrelenting repetition is a constant textural variety, with one track shaped from found vinyl, another from Jenny Hval´s filtered voice, and others from organ alone. Alog´s music requires patience, a certain surrender of the listening mind, but given the attention, "Unemployed" discloses a minutely explored and often wonderfully strange geography.
The Wire (UK)

Es würde mich wundern, wenn ALOG arbeitslos wären. Unemployed (RCD 2116) erinnert dennoch mit dem fast 17-min., repetitiv motorischen Industrial-Blues 'Last Day At The As–sembly Line' an monotones, aber soghaft grooviges Malochen, mit dem zweischneidigen Moment im Hinterkopf, dass die Bänder stillstehen und eine ungemütliche Freiheit angeht, für Viele jahrein-jahraus von 'Januar' bis 'Zebra'. Espen Sommer Eide & Dag-Are Haugan sind gelernter Perkussionist bzw. Gitarrist, aber reizen dabei diverse elektronische Möglichkeiten aus und bauen sich manche Klangerzeuger auch selbst. Sigbjørn Apeland gesellt sich dazu mit Fender Rhodes, Harmonium, Percussion und Ukulele, The Sheriffs of Nothingness mit Fiddling. 'Arkipel' klingt wie zwei Klarinetten. So entstand wieder Hausmusik, zu der einem unwillkürlich 'Lebensqualität' in den Sinn kommt, das so gründlich aus den Hirnen gewaschene Unwort des Jahrzehnts. Dazu gehört durchaus auch so etwas verhuscht Nostalgisches wie 'The Mountaineer' oder ein seltsames Kinderlied wie 'Baklandet'. Seltsam ist auch der Sprechgesang von Jaap Blonk beim von Drummachine beklopften 'Bømlo Brenn Om Natta'. Jenny Hval vokalisiert zu 'Et Besok' als wär sie aus China zu Besuch. Danach rauscht eine uralte Sprachlernplatte spanische Wortreihen. Und die Drummachine hat ihren zweiten großen Auftritt beim tüpfelig gestanzten 'Januar' mit träumerischem Vocodersingsang, der gern hinter dem Überholspureifer zurück bleibt. Zuletzt erklingen mit 'Apeland' ein klappriges Harmonium und Vibesklimbim zu einer wehmütigen Weise. Ein rührender Abschluss, der einen aus ALOGs besserer Welt in die unverbesserliche alte entlässt.
Bad Alchemy (DE)

Zwischen all den Musiken, die man so auf diversen Wegen ins Haus geliefert bekommt, hängen zu bleiben, sozusagen immer wieder oben auf den realen oder virtuellen Stapel zu gelangen, zu verharren, wieder angehört und schließlich einer Redaktion vorgeschlagen zu werden, das ist eine so sauharte Arbeit mittlerweile. Ohne großen Ear- oder Eyecatcher. Alog haben sich durchgesetzt. Schräges, instrumentales Zeugs, beginnt fast schlimm mittelalterlich, fast. Hier wurden Straßenmusik in San Fransisco genau so wie nord-norwegische Klänge oder alte 78er-Platten verbunden. Drei Jahre lang haben Alog gesammelt und aufgearbeitet. Entgegen vorhergehender perfider Planungen haben sie hier den "stream of ideas" fließen lassen. Und eine seltsam krude Weltmusik entstehen lassen, die gar nicht so weit von experimenteller und repetitiver Musik entlang mäandert.
De:Bug (DE)

Eigentlich ist „Unemployed“ ein Werk auf vier Vinyl-Alben. Auf CD bekommt man nur 14 von 25 neuen Stücken des norwegischen Duos alog. Sie experimentieren mit Klängen und arrangieren repetitiv. Mal erinnert das an Minimal Music, mal an Krautrock und mitunter an Art Rock – schön ist es immer.
Choices (DE)

Arbeitslos ist anders. Für ihre fünfte Platte schwelgen Espen Sommer Eide & Dag-Are Haugan im Reichtum angesammelter Sounds und im Luxus illustrer Gäste. Beinahe alles nutzt das Duo als Klangquellen: von alten, archivierten 78 UpM-Platten bis zu Aufnahmen der beiden als Musiker in den Straßen von San Francisco, von Sigbjorn Apelands altehrwürdigem Harmonium in der St. Jakobskirche von Bergen bis zu den Fiddle-Improvisationen der Sheriffs of Nothingness (Ole Henrik Moe & Kari Ronnekleiv), von den Alltagsobjekten des jungen Soundartisten Signe Liden  bis zu den High-end-Sounds aus dem von Eide/Haugan fabrizierten Studioinstrumentarium. Und darüber legen Jenny Hval und Jaap Blonk markante Vokalismen. Arbeitslos ist, wie gesagt, anders. In der Erklärung von Alog klingt sie aber wieder schlüssig: "Auf früheren Alben arbeiteten wir langsam und im Hinblick auf die komplette Kontrolle aller Details unserer Stücke. Mit 'Unemployed' wollten wir den Kompositionsprozess erforschen, die Experimente, raue Skizzen und den Fluss der Ideen ... Unser Ziel war die Selbstbefreiung von standardisierten Songstrukturen und gängigen Plattenformaten." Diese Herangehensweise mündet in perkussiv strukturierte, schwebende, am Collagenstil orientierte, mit Fortdauer dieses Albums unwiderstehliche Stücke. So werden wir Zeugen der Modernisierung der Archive mit magischen Mitteln. - Und Jaap Blonk setzt im Song mit dem hübschen Titel "bømlo brenn om natta" diesem Meisterwerk die Krone auf. Sehr beeindruckend!
Freistil (AT)

De 14 sporene på CD-utgaven, som er den jeg har fått tilsendt, er ikke engang halvparten av den komplette utgivelsen, som er tilgjengelig på 4-dobbel vinyl. Det er med andre ord en svært produktiv duo som gjør sine verker tilgjengelige på "Unemployed", en tittel som i den forbindelse virker rimelig malplassert. Hver låt er i tillegg som et eget lite univers, med sine egne klangfarger, produksjonsteknikker, gjesteartister og instrument-oppfinnelser. Derfor må det være himmelen for en gammel analog synth å komme til heder og verdighet igjen under Alogs blomstrende kreative fingre.
Jazznytt (NO)

http://www.themilkfactory.co.uk

http://www.themilkfactory.co.uk   (vinyl edition review)

http://pitchfork.com

http://www.musicomh.com

http://www.chicagoreader.com

http://jazzwrap.blogspot.com

http://leicesterbangs.blogspot.com

http://boomkat.com

http://www.nordische-musik.de   (german)

http://www.soundofmusic.nu   (swedish)

http://www.bt.no

http://oslopuls.aftenposten.no

http://www.tidningenkulturen.se

http://www.themilkfactory.co.uk   (interview)

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